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Mittwoch, 16. April 2014
Meine Familie und der Krebs
suvida, 01:18h
Meine Mutter ist am Wochenende zu mir gekommen ,um mich in der ersten Woche nach der Chemo zuhause zu unterstützen. Sie wohnt ca 500km von mir entfernt und da meine restliche Familie, die nur ca 4km von mir entfernt wohnt, sich nicht um mich sorgt, macht sie es wenigstens. Seit der Untersuchung ist sie ganz nah bei mir, obwohl sie weit weg wohnt. Wir telefonieren seitdem jeden Tag und nun ist sie für mehr als eine Woche hier.
Meine Großeltern, Onkel, Tanten und Kusine, die hier um die Ecke wohnen, scheren sich einen Dreck um mich. Ich habe manchmal das Gefühl, die glauben mir einfach gar nicht, dass ich Krebs habe. Für sie ist es so was wie eine Grippe. Als ich meine Oma heute darauf ansprach, dass ich Zuneigung und Liebe brauche sowie jemanden der sich um mich kümmert schrie sie mich an " Tu doch nicht so krank! und hab nicht so eine große Klappe! uns geht#s auch nicht gut!!!" Ich war einfach baff von so viel Kaltherzigkeit, schüttelte den Kopf, drehte mich um und ging.
Als ich ihr vorher sagte, dass mein Freund sich sehr um mich kümmert und auch seine Familie, da stieß ich nicht auf liebevolle Zuneigung sondern eher auf diese Sätze "Ja richtig, dass er sich um dich kümmert. Muss ja auch zeigen, dass er dich will!!!" Perplexer hätte ich nicht drein gucken können...Und auch die Chemo, das ist ja nur eine Therapie wo ich Tabletten schlucken würde. Manchmal frage ich mich in was für einer Welt sie leben. Ich war einfach nur noch müde und wollte gehen. Selbst mein Onkel meinte "ja so ist das eben" als meine Mutter ihn drauf ansprach warum sie mir denn nicht mal helfen könnten. Ich denke ich weiß jetzt, dass diese Familie nicht wie eine Familie handelt. Was muss denn noch passieren, damit sie aufwachen und mich fragen "Können wir dir irgendwie helfen? Brauchst du etwas?" Stattdessen rufen sie mich nur im Krankenhaus an und fragen warum ich denn zuhause nicht ans Telefon gehe. Mir fehlen die Worte.
Meine Großeltern, Onkel, Tanten und Kusine, die hier um die Ecke wohnen, scheren sich einen Dreck um mich. Ich habe manchmal das Gefühl, die glauben mir einfach gar nicht, dass ich Krebs habe. Für sie ist es so was wie eine Grippe. Als ich meine Oma heute darauf ansprach, dass ich Zuneigung und Liebe brauche sowie jemanden der sich um mich kümmert schrie sie mich an " Tu doch nicht so krank! und hab nicht so eine große Klappe! uns geht#s auch nicht gut!!!" Ich war einfach baff von so viel Kaltherzigkeit, schüttelte den Kopf, drehte mich um und ging.
Als ich ihr vorher sagte, dass mein Freund sich sehr um mich kümmert und auch seine Familie, da stieß ich nicht auf liebevolle Zuneigung sondern eher auf diese Sätze "Ja richtig, dass er sich um dich kümmert. Muss ja auch zeigen, dass er dich will!!!" Perplexer hätte ich nicht drein gucken können...Und auch die Chemo, das ist ja nur eine Therapie wo ich Tabletten schlucken würde. Manchmal frage ich mich in was für einer Welt sie leben. Ich war einfach nur noch müde und wollte gehen. Selbst mein Onkel meinte "ja so ist das eben" als meine Mutter ihn drauf ansprach warum sie mir denn nicht mal helfen könnten. Ich denke ich weiß jetzt, dass diese Familie nicht wie eine Familie handelt. Was muss denn noch passieren, damit sie aufwachen und mich fragen "Können wir dir irgendwie helfen? Brauchst du etwas?" Stattdessen rufen sie mich nur im Krankenhaus an und fragen warum ich denn zuhause nicht ans Telefon gehe. Mir fehlen die Worte.
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