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Mittwoch, 14. Mai 2014
Hat die Chemo was gebracht?
suvida, 00:09h
Endich, nach 2x Chemo die Kontrolle des Tumors! Ich habe so darauf gewartet, obwohl ich Angst vor der Stanzbiopsie hatte. Die erste Stanzbiopsie war sehr schmerzhaft und bedeutete den Anfang vom Ende.
Nach 1,5 Std. kam ich endlich dran. Die Ärztin fasste sich kurz. "Ok, 2x Chemo sind rum, EC -Chemo...ok, bitte oben freimachen, wir machen eine Stanzbiopsie, Sie sind damit einverstanden?" "Ja was bleibt mir anderes übrig" fragte ich. Sie sagte ich könne auch nein dazu sagen. Aber was bringt mir das? Ich will doch auch Gewissheit haben. Also musste ich durch diese schmerzhafte Prozedur.
Beim ersten Mal schossen sie 3x in meine rechte Brust. Es fühlte sich an, als hätte ein Metallhammer auf meinen Brustkorb mit voller Wucht gehauen. Ich hielt die Tränen zurück bis ich am Auto war. Dann brach ich vollkommen zusammen, die Tränen liefen runter wie der Regen der vom Himmel mit voller Wucht auf den Boden prallte. Danach war mein rechter Mops 3Wochen lang grün und blau.
"Ich gebe Ihnen mehr Betäubung diesmal, da es letztes Mal so weh tat", sagte die Ärztin und schob dabei eine 10cm lange Spritze in den unteren Teil meiner Brust. Dann nahm sie eine lange dicke Nadel und schob sie wieder in meine betäubte Brust. "Fühlen Sie das? Merken Sie den Druck?" Ich merkte gar nix und schaute auch nicht hin. Dann nahm sie diese Schießpistole, steckte sie in die Öffnung in meiner Brust und drückte ab. Es hörte sich an wie bei einer Schreckschusspistole. Es drückte aber schmerzte nicht. "Haben wir genug Gewebeprobe oder brauchen wir noch mehr?" fragte sie die Schwester. "Nein es reicht." 'Puh', dachte ich. Gott sei dank schießt sie da nicht nochmal rein. Anschließend schob sie eine lange Nadel mit einem Metallfaden in die Brust und platzierte den Faden in meinem Tumor. Falls der Tumor so stark zerfallen würde, könnte die Ärztin ihn anhand des Metallfadens noch lokalisieren und das restliche Narbengewebe entfernen.
Der Tumor hatte sich minimal verkleinert. Ca 1mm. 2Tage muss ich nun noch warten, denn dann kommt der Befund vom Pathologen. Der kann dann genauestens sagen inwieweit der Tumor auf die Chemo anspricht.
Irgendwie war ich froh, dass alles so glimpflich verlief. Ich hätte mir jedoch einen größeren Erfolg gewünscht. Für eine Weile saß ich da und war traurig. Hier begann alles im März.
Meine Mutter war die einzige in meiner Familie die sich für meinen Befund interessierte. Ansonsten fragt keiner nach mir. Nicht mal ihr kleinster Bruder und seine Familie. Die wären doch sowieso froh, wenn ich tot wäre. Seitdem es ums Erbe geht zeigen die ihr wahres Gesicht. Sie wollen das ganze Grundstück meiner Großeltern inklusive Haus haben und denken gar nicht daran, es mit den anderen 3 Geschwistern zu teilen. Als ich letztens meinen Opa besuchte, kam meine Tante rein und als sie mich sah schrie sie nur "oh Opa hat Besuch, Gudden Daach!" und knallte die Tür wieder zu. Für eine Mitte 40er Frau ist das eine äußerst unreife Reaktion. Aber naja, sie kämpft um "ihr" Haus....und ich bin da ja ein Feind. Sobald meine Großeltern nicht mehr da sind, dürfen wir alle keinen Fuß mehr auf dieses Grundstück setzen, da sehe ich jetzt schon kommen. Einfach nur armselig diese Familie.
Nach 1,5 Std. kam ich endlich dran. Die Ärztin fasste sich kurz. "Ok, 2x Chemo sind rum, EC -Chemo...ok, bitte oben freimachen, wir machen eine Stanzbiopsie, Sie sind damit einverstanden?" "Ja was bleibt mir anderes übrig" fragte ich. Sie sagte ich könne auch nein dazu sagen. Aber was bringt mir das? Ich will doch auch Gewissheit haben. Also musste ich durch diese schmerzhafte Prozedur.
Beim ersten Mal schossen sie 3x in meine rechte Brust. Es fühlte sich an, als hätte ein Metallhammer auf meinen Brustkorb mit voller Wucht gehauen. Ich hielt die Tränen zurück bis ich am Auto war. Dann brach ich vollkommen zusammen, die Tränen liefen runter wie der Regen der vom Himmel mit voller Wucht auf den Boden prallte. Danach war mein rechter Mops 3Wochen lang grün und blau.
"Ich gebe Ihnen mehr Betäubung diesmal, da es letztes Mal so weh tat", sagte die Ärztin und schob dabei eine 10cm lange Spritze in den unteren Teil meiner Brust. Dann nahm sie eine lange dicke Nadel und schob sie wieder in meine betäubte Brust. "Fühlen Sie das? Merken Sie den Druck?" Ich merkte gar nix und schaute auch nicht hin. Dann nahm sie diese Schießpistole, steckte sie in die Öffnung in meiner Brust und drückte ab. Es hörte sich an wie bei einer Schreckschusspistole. Es drückte aber schmerzte nicht. "Haben wir genug Gewebeprobe oder brauchen wir noch mehr?" fragte sie die Schwester. "Nein es reicht." 'Puh', dachte ich. Gott sei dank schießt sie da nicht nochmal rein. Anschließend schob sie eine lange Nadel mit einem Metallfaden in die Brust und platzierte den Faden in meinem Tumor. Falls der Tumor so stark zerfallen würde, könnte die Ärztin ihn anhand des Metallfadens noch lokalisieren und das restliche Narbengewebe entfernen.
Der Tumor hatte sich minimal verkleinert. Ca 1mm. 2Tage muss ich nun noch warten, denn dann kommt der Befund vom Pathologen. Der kann dann genauestens sagen inwieweit der Tumor auf die Chemo anspricht.
Irgendwie war ich froh, dass alles so glimpflich verlief. Ich hätte mir jedoch einen größeren Erfolg gewünscht. Für eine Weile saß ich da und war traurig. Hier begann alles im März.
Meine Mutter war die einzige in meiner Familie die sich für meinen Befund interessierte. Ansonsten fragt keiner nach mir. Nicht mal ihr kleinster Bruder und seine Familie. Die wären doch sowieso froh, wenn ich tot wäre. Seitdem es ums Erbe geht zeigen die ihr wahres Gesicht. Sie wollen das ganze Grundstück meiner Großeltern inklusive Haus haben und denken gar nicht daran, es mit den anderen 3 Geschwistern zu teilen. Als ich letztens meinen Opa besuchte, kam meine Tante rein und als sie mich sah schrie sie nur "oh Opa hat Besuch, Gudden Daach!" und knallte die Tür wieder zu. Für eine Mitte 40er Frau ist das eine äußerst unreife Reaktion. Aber naja, sie kämpft um "ihr" Haus....und ich bin da ja ein Feind. Sobald meine Großeltern nicht mehr da sind, dürfen wir alle keinen Fuß mehr auf dieses Grundstück setzen, da sehe ich jetzt schon kommen. Einfach nur armselig diese Familie.
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