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Dienstag, 24. Juni 2014
Behindert und bestraft dafür
suvida, 00:06h
Heute bekam ich einen Anruf von meiner Chefin. Zuerst plauderte sie mit mir über persönliches und privates, doch was dann kam war für mich unfassbar.
Sie erzählte mir, dass unser Chef gehört hatte, dass ich einen Schwerbehindertenausweis beantragt hätte. Er bekam Angst, da dies für ihn heißen würde, dass ich unkündbar wäre. Und in diesem Falle würde er mir keinen neuen Arbeitsvertrag anbieten. Mein Vertrag ging über ein Jahr und würde im Oktober auslaufen. Finanziell und arbeitstechnisch wäre es für mich von Vorteil, wenn ich einen neuen Vertrag für ein weiteres Jahr bekäme. Dies würde mein Chef jedoch nur machen, wenn ich keinen Schwerbehindertenausweis hätte. Die Begründung war: er wollte noch nie einen Schwerbehinderten einstellen, da dies für die Firma Nachteile hätte und ich unkündbar wäre. Aber ich meine, der nächste Vertrag wäre ja auch nur für ein Jahr erstmal und man ist nur unkündbar, wenn man wegen seiner Behinderung gekündigt werden würde.
Dass ich diesen Ausweis als äußerst hilfreich finde, weil ich dadurch viele finanzielle Vorteile habe, daran denkt er nicht. Ich meine, ich habe jetzt schon weniger Gehalt, habe zudem viele Unkosten für Medikamente usw, da ist es doch nur von Vorteil, hierbei einen Ausgleich zu haben.
Dauernd habe ich Sorgen während meiner ganzen Krankheit und muss mich um andere Dinge mehr kümmern als um meine Gesundheit. Erst waren es die Unkosten, die auf mich zukamen, dann die Krankenversicherung die Probleme machte und nun noch mein Arbeitgeber. Irgendwie komme ich nicht mehr zur Ruhe und frage mich gerade, wie das nun weitergehen soll.
Brustkrebs habe ich mir nicht ausgesucht als Krankheit und ständig dafür bestraft zu werden, dass ich krank geworden bin, macht das ganze nur noch weniger gut erträglich.
Sie erzählte mir, dass unser Chef gehört hatte, dass ich einen Schwerbehindertenausweis beantragt hätte. Er bekam Angst, da dies für ihn heißen würde, dass ich unkündbar wäre. Und in diesem Falle würde er mir keinen neuen Arbeitsvertrag anbieten. Mein Vertrag ging über ein Jahr und würde im Oktober auslaufen. Finanziell und arbeitstechnisch wäre es für mich von Vorteil, wenn ich einen neuen Vertrag für ein weiteres Jahr bekäme. Dies würde mein Chef jedoch nur machen, wenn ich keinen Schwerbehindertenausweis hätte. Die Begründung war: er wollte noch nie einen Schwerbehinderten einstellen, da dies für die Firma Nachteile hätte und ich unkündbar wäre. Aber ich meine, der nächste Vertrag wäre ja auch nur für ein Jahr erstmal und man ist nur unkündbar, wenn man wegen seiner Behinderung gekündigt werden würde.
Dass ich diesen Ausweis als äußerst hilfreich finde, weil ich dadurch viele finanzielle Vorteile habe, daran denkt er nicht. Ich meine, ich habe jetzt schon weniger Gehalt, habe zudem viele Unkosten für Medikamente usw, da ist es doch nur von Vorteil, hierbei einen Ausgleich zu haben.
Dauernd habe ich Sorgen während meiner ganzen Krankheit und muss mich um andere Dinge mehr kümmern als um meine Gesundheit. Erst waren es die Unkosten, die auf mich zukamen, dann die Krankenversicherung die Probleme machte und nun noch mein Arbeitgeber. Irgendwie komme ich nicht mehr zur Ruhe und frage mich gerade, wie das nun weitergehen soll.
Brustkrebs habe ich mir nicht ausgesucht als Krankheit und ständig dafür bestraft zu werden, dass ich krank geworden bin, macht das ganze nur noch weniger gut erträglich.
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